Rückgang bei Kryptowährungen wegen Zinserhöhung der US-Zentralbank


Diese Kursanalyse wurde im Zusammenarbeit mit der Kryptobörse KuCoin vorbereitet. Die zentralisierte Krypto-Handelsplattform KuCoin wurde im September 2017 gegründet. Sie bietet eine Vielzahl verschiedener Finanzdienstleistungen an, wie Margin- und Spot-Trading, P2P-Fiat-Trading, Staking, Futures-Trading und Lending.

Die US-Behörden bemühen sich weiter darum, gegen die Inflation vorzugehen. Am Mittwoch erhöhte die Federal Reserve den Zinssatz um 75 Basispunkte auf eine Zielspanne zwischen 3 und 3,25 Prozent.

In einer öffentlichen Erklärung erklärte die Fed, sie sei fest entschlossen, die Inflation langfristig auf ihr anvisiertes Ziel, nämlich 2 Prozent, zurückzuführen.

Die US-Zentralbank hat auch ihre Bilanz weiter verkleinert. Zu diesem Zweck hat sie ihre Bestände an Staatsanleihen und hypothekarisch gesicherten Wertpapiere sowie an Schuldtiteln von Behörden reduziert. Als Grund dafür nennt die US-Zentralbank erneut den weltweiten wirtschaftlichen Druck. Es ist wenig überraschend, dass die Nachricht über diese Erhöhung zu einem Bitcoin (BTC)-Rückgang auf unter 19.000 US-Dollar führte.

Banken auf der ganzen Welt beschäftigen sich immer intensiver mit der Implementierung von digitalen Vermögenswerten und Blockchain. Die Development Bank of Singapore (DBS) hat am 23. September angekündigt, 100.000 Privatkunden Krypto-Dienstleistungen anbieten zu wollen. Am 19. September hat Citi, eine der weltweit führenden Banken, das erste papierlose Handelsgeschäft zur Erleichterung der Einfuhr agrochemischer Produkte von Indien nach Bangladesch durchgeführt. Mit Hilfe der Blockchain-Plattform TradeLens verwendete Citi ein elektronisches Konnossement, um den Handel zu bestätigen.

Allerdings ist nicht jeder in der Bankenbranche Kryptowährungen gegenüber positiv eingestellt. Letzte Woche sagte der CEO von JPMorgan Jamie Dimon, Bitcoin und andere beliebte Coins seien nichts anderes als dezentralisierte Schneeballsysteme. Er sagte auch, Kryptowährungen würden Diebstahl, Geldwäsche, Sexhandel und andere Verbrechen fördern. Dennoch räumte der Banker auch ein, dass die Blockchain-Technologie und Decentralized Finance (DeFi) Finanztransaktionen vereinfachen könnten. 

Bitcoin erreicht tiefsten Stand seit Juli

Diese Woche schloss Bitcoin laut Coinmarketcap mit -5,1 Prozent. Der Rückgang ist zwar nicht drastisch, fiel aber auf bis zu 18.500 US-Dollar und erreichte damit das tiefste Niveau seit Juli 2022. Die Marktkapitalisierung von Bitcoin liegt bei Redaktionsschluss bei 368,5 Milliarden US-Dollar und die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen bei 938,6 Milliarden US-Dollar.  

BTC/USD-Wochenchart. Quelle: Coinmarketcap

BTC wird von den Behörden immer stärker unter die Lupe genommen. Das Innovationsbüro des US-Militärs hat vor kurzem ein Krypto-Unternehmen mit der Untersuchung möglicher illegaler Aktivitäten beauftragt, die mit digitalen Vermögenswerten durchgeführt werden. Auch das US-Justizministerium will in den Kryptobereich einsteigen und hat kürzlich die Einrichtung einer neuen Abteilung für Krypto-Kriminalität bekanntgegeben.

Trotz der mäßigen Entwicklung von Bitcoin in den letzten Monaten ist sich Mike Novogratz im Hinblick auf die größte Kryptowährung optimistisch. Der CEO von Galaxy Investment sagt, Bitcoin ähnele Gold und sei ein robuster Inflationsschutz. Damit sei der Vermögenswert ein zukunftssicheres Wertaufbewahrungsmittel: “Langfristig wird Gold und Bitcoin wird gewinnen, wenn die Zentralbanken und Regierungen zurückrudern.” Novogratz glaubt, dass Zinserhöhungen für den Markt auch positiv sein können. Und der Investor hat nicht ganz unrecht, denn die vorangegangene Zinserhöhung hat die Märkte steigen lassen. BTC durchbrach dabei die Marke von 22.000 US-Dollar und Ether (ETH) erreichte einen Höchststand von rund 1.500 US-Dollar.

Experten: Ethereum nach Merge nicht in der Lage, sich zu erholen 

ETH ist auf Coinmarketcap nicht mehr in der Liste der wöchentlichen Top-Verlierer. Er schaffte es jedoch nicht, Zuwächse zu verzeichnen. Diese Woche schloss er mit -8,7 Prozent und liegt bei Redaktionsschluss bei 1.329 US-Dollar. Die Marktkapitalisierung von Ethereum liegt bei 162,6 Milliarden US-Dollar. 

ETH/USD-Wochenchart. Quelle: Coinmarketcap

Analysten glauben, dass Ethereum sein kurzfristiges Aufwärtspotenzial ausgeschöpft hat. Der Merge ist mittlerweile schon ein alter Hut. Dennoch fällt Ethereum weiter und das wirft die Frage auf: Lässt sich das noch durch den “Sell the News”-Effekt erklären? Nur wenige Stunden nachdem Ethereum auf PoS umgestellt hat, sind die Käufer nach und nach immer weniger geworden. Die meisten haben offenbar das kurzfristige Gewinnpotenzial ausgenutzt und keine langfristigen Pläne gehabt.

Trotz der schwachen Kursentwicklung bei Ether glauben die Ethereum-Entwickler, dass mehr digitale Asset-Netzwerke auf Proof of Stake (PoS) umstellen sollten. Auf der Messari Mainnet-Konferenz äußerte Vitalik Buterin die Hoffnung, dass Zcash und sogar Dogecoin letztendlich auf einen PoS umsteigen. Das würde die Skalierbarkeit ihrer jeweiligen Netzwerke verbessern und die Transaktionsgebühren für ihre Nutzer reduzieren.

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